Die Initiative “Gegen Unmenschlichkeit” geht auf die Initiatoren Ernst Löschner und Michael Kerbler zurück, die die Aktion im Juni 2013 erstmals ins Leben riefen
. Unter dem Dach der “Agenda Asyl” setzt sich heute eine breite Allianz aus zivilgesellschaftlichen Organisationen für eine menschlichere Flüchtlingspolitik ein .
Es ist unmenschlich, dass in Österreich, einem der reichsten Länder der Welt,
- gut integrierte Personen oder Familien abgeschoben oder durch die Abschiebung einzelner Mitglieder auseinander gerissen werden,
- arbeitsfähige und arbeitswillige Asylsuchende nicht regulär arbeiten dürfen und keinen effektiven Zugang zu Bildung bzw
. Ausbildung haben,
- Asylsuchende nur eine mangelhafte Grundversorgung erhalten und teilweise unter unwürdigen Bedingungen leben müssen,
- Asylsuchende in den immer komplexer werdenden Verfahren nur unzureichend rechtlich unterstützt werden.
- Es ist zudem nicht akzeptabel, dass Flüchtlinge innerhalb der EU hin- und hergeschoben werden, unter teils menschenrechtswidrigen und ihre Gesundheit gefährdenden Bedingungen leben müssen, und dass die EU-Staaten eine solidarische Flüchtlingspolitik verweigern.
