Wir haben diese Initiative gegründet, weil wir das Verhalten des offiziellen Österreich gegenüber Flüchtlingen nicht länger schweigend hinnehmen wollen

Menschen aus ganz Österreich unterstützen die Forderung

nach einer menschlichen Flüchtlingspolitik.

Machen Sie mit und senden auch Sie uns Ihr Statement zum Thema und evtl. ein Foto inklusive Name, Alter, Beruf, Wohnort oder Bundesland an info@gegen-unmenschlichkeit.at zur Veröffentlichung hier auf unserer Webseite.

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“Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.” – Teilen wir also unser Leben hier in Österreich mit Menschen, die keine Möglichkeit haben,das Glück in ihrem Herkunftsland zu finden!

 

Judith Wallisch
Trainerin für Deutsch als Fremdsprache

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Menschlichkeit kennt keine Grenzen!

 

Barbara Stöckl

Asylanten, Flüchtlinge, Migranten – ihnen allen sollen wir die Nächsten sein (Lk 10,36 – 37 LÜ). Das hat Strache nicht wirklich verstanden, wer die Nächsten sind, die zu lieben seien…

 

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… Die o.a Personen sind und bleiben uns ans Herz gelegt, aus christlichen und vernünftigen Gründen: sie sind Bereicherungen unserer Gesellschaft. Außerdem haben wir genug an finanziellen, wirtschaftlichen und räumlichen Mitteln um mit ihnen zu teilen. Geiz, Neid und Ablehnung zersetzt eine Gesellschaft. Shalom (= Friede, Wohlstand) für alle, auch für “die Fremden in unseren Toren” stützt und baut eine Gesellschaft auf; christlich gesprochen: es bringt Segen für alle.

 

Mag. Klaus Lehner, 1130 Wien

Wenn man die Ursachen der Migration weltweit betrachtet, kommt man im Wesentlichen auf 2 Gründe: Einerseits ist es die wirtschaftliche Situation, die die Menschen zu Auswanderung treibt …

 

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…– das gilt sowohl für den Osten als auch für den Süden. Man muss sich dann schon fragen, wer profitiert aus dieser wirtschaftlichen Situation? Das geht so schon seit Beginn der Kolonialisierung. Daher entsteht meiner Meinung nach auch eine Verantwortung gegenüber diesen Menschen, die ihr Heil im Westen/Norden suchen. Ein zweiter wesentlicher Grund sind die meiner Ansicht nach zunehmenden Konflikte, die mit Gewalt ausgetragen werden. Vor allem Konflikte des Staatsmacht gegen die eigenen BürgerInnen. Auch daraus entsteht für den Westen – der Humanität und Menschenrechte als sehr wichtige Werte hat – eine Verpflichtung. Meiner Ansicht nach wird diese Verpflichtung von den europäischen Staaten derzeit kaum wahrgenommen. Im Gegenteil. Ich finde, dass sich die europäischen Regierungen im Umgang mit Migranten  von ihrer unmenschlichsten Seite zeigen. Aus dieser Sicht unterstütze ich alle Bemühungen, die eine Verbesserung für die Situation von Migranten zum Ziel haben.

 

Heinz Stricker, 4202 Hellmonsödt

eva_und_stefan_novotny

 

Ein entwurzelter Baum kann nur weiterwachsen, wenn man ihn aufrichtet, in gute Erde bettet, ihn bewässert, stützt und umsorgt. Heimatlose, entwurzelte Menschen brauchen unser Mitgefühl, …

 

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… unsere Hilfe und Unterstützung und ein gutes Klima um wachsen zu können und eines Tages wieder Früchte zu tragen. Wir sind verantwortlich für das Klima, den Boden, den Schutz, die Hilfe und das Mitgefühl aus dem die entsprechenden Handlungen resultieren. Das sind die Werte, die ich für die wichtigsten halte und die unserem Land leider in der Flüchtlingspolitik fehlen.

 

Mag.a Eva Novotny

… besonders feige finde ich es, wenn gut integrierte Familien abgeschoben oder auseinandergerissen werden!!!!

 

Susanne Kirchmayr, Wien

Rupert_Vierlinger

 

Wer je im fernen Ausland war, kann sich folgende Situation vergegenwärtigen:

Angekommen ohne Geld, ohne Kenntnis der Landessprache, ohne Möglichkeit zur Berufsausübung, …

 

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… ohne einen Platz, um sich hinlegen zu können, angefeindet zu werden…; keine Hoffnung auf Rückkehr – und das alles vielleicht auch noch mit Frau und Kindern!

 

Ich unterstütze die obgenannte Initiative mit meiner Unterschrift:

 

Rupert Vierlinger, 4040 Linz

Ich bin der Auffassung, dass Österreich Asylwerber und Flüchtlinge mit Wertschätzung behandeln muss. So wie es viele Österreich während der Kriegsjahre im 20. Jahrhundert ebenfalls in Europa und Übersee erlebt hatten. Das sollten auch wir unseren Mitmenschen gewährleisten!

 

Susanne S. Tuschl, 1140 Wien

Solange es Diktaturen gibt, wird es Flüchtlinge geben. Eine Politik, die den Menschen nicht in den Mittelpunkt stellt, ist Diskriminierung …

 

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… – Diskriminierung richtet sich immer gegen den Schwächeren, Diskriminierung basiert auf Feigheit und Machtmissbrauch, ganz egal ob es sich um Kinder handelt, Frauen, alte Menschen, oder eben Asylanten.

Unsere Asylpolitik ist eine Schande

Ist es wirklich eine Frage der Parteizugehörigkeit, ob ich dafür bin oder dagegen, einen Menschen einzusperren und dann in sein Land zurückzutransportieren, nur weil er um Asyl ansucht? Die Kriminalisierung von Menschen in großer Not ist zynisch.

Ein Gesetz, das sich gegen Menschen richtet, ist schlecht. Eine Partei, die Menschen schlecht macht, ist es auch. Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, Solidarität, wie immer man es nennt, ist in der menschlichen Natur verankert. Dieses angeborene Wissen verbindet uns Menschen, über alle Sprachen und Konventionen hinweg. Es ist eine Menschenpflicht, das Ungleichgewicht in dieser Welt, die Zufälligkeit der Geburt, aufzuheben.

 

Ulla Kleihs, 1140 Wien

jacqueline_gmachl

 

Grenzen beginnen zuerst im Kopf. Und dort können sie auch fallen.

 

Jacqueline Gmachl, Mödling, NÖ

Ich arbeite mit vielen andersfarbigen, -sprachigen Kollegen sehr gut zusammen und verstehe nicht die Hetze gegen Menschen, die uns derzeit von überall erreicht.

 

Agnes Panzera, 1180 Wien

Die seit Jahren unmenschliche Flüchtlingspolitik in Österreich gehört schnellstens geändert. Die abstoßenden Fälle, die man in den Medien liest, sind nur die Spitze des Eisbergs, weshalb ich Ihre Petition in vollem Umfang unterstütze.

 

Edith Zimmermann

Wer Asylsuchende nur aus Medienberichten kennt, muss sich im Klaren sein, daß man sehr viel schneller Opfer einer reisserischen Berichterstattung und einer …

 

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… zynischen Politik wird, als eines sogenannten Asylmißbrauchs. Zeitungen brauchen Käufer, Politiker brauchen Wähler, und Menschen, die vor Krieg und Verfolgung auf der Flucht sind, sind die beliebtesten Spielbälle, weil billigsten Opfer.

 

Jakob, Wien

Flüchtlinge menschlich behandeln ist Menschenpflicht und besonders eine Christenpflicht. Ich unterstütze diese Aktion auch mit meiner Unterschrift:

 

Hans Chocholka, 8083 St. Stefan im Rosental

gerda_fundneider

 

Rassismus funktioniert nur global gesehen – sobald man auf Einzelschicksale stößt, Menschen kennenlernt – funktioniert diese eingeschränkte, naive und dumme Sichtweise überhaupt nicht mehr …

 

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… Und ich wäre für das Verbot von Wahlplakatwerbung. Wahnsinnig viel Geld für viel Dummheit: Grottenschlechte Plakate mit stumpfsinnigen Aussagen. Furchtbar! Und die Bevölkerung muss das auch noch bezahlen!

 

Traurig!

 

Gerda Fundneider, 5163 Palting

Franzi_Mlcoch

 

Bewußtseinsbildung und die Schaffung von akzeptablen Rahmenbedingungen ist gerade in der heutigen Zeit, wo in vielen Ländern Europas politisch eine Verschiebung nach rechts erfolgt, besonders wichtig …

 

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… Es ist wichtig für andere, schwächere Menschen in unserer Gesellschaft einzutreten! …

 

Mag. Franz Mlcoch, NÖ

Europa schweigt schicksalsergeben…

 

Sie haben sich wieder geeinigt, die Politiker Europas, nachdem sie einige Krokodilstränen über das neuerliche Flüchtlingsdrama bei Lampedusa vertröpfeln ließen …

 

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… Man einigte sich darauf, wieder nichts zu tun. Es ist doch besser, die Finger davon zu lassen!!!

 

Nicht allein dieses Drama, sondern auch die Ohnmacht der Politikergranden ist entsetzlich. Man scheint die Wörter Menschlichkeit, Nächstenliebe, Opferfreudigkeit und Empathie aus dem Vokabular gestrichen und diese mit dem Wort inhuman ersetzt zu haben.

 

Man braucht von Syrien gar nicht mehr reden. Dort werden Menschen, die Bürger des eigenen Staates gekillt, und/oder vertrieben. Naja, wenigstens nicht übers Meer. Letztere Zwischenbemerkung ist eher sarkastisch als zynisch gemeint.

 

Ich bin als ehmaliger Flüchtling der fünfziger Jahre entsetzt aber auch verwundert, dass man diese Probleme nicht lösen kann. Ich neige sogar zu der Ansicht, dass man sie gar nicht lösen will.

 

Anno 1956 ergossen sich zweihunderttausend Ungarn über Österreich, fliehend vor den Henkersknechten des kommunistischen Regimes. Österreich war damals ein noch armes und kleines Land, jedoch groß in Empathie und humanitärem Denken, wobei mein Tirol die größte und einfachste Integrationsidee hatte.

 

Ecce Fabula

 

Nachdem diese Flüchtlinge mehrheitlich unmündige junge Leute, Schüler und Studenten waren und ihnen auch geglaubt wurde, dass sie fliehen mussten, gründete die Tiroler Landesregierung ungarische Mittelschulen. Es wurden sogar Stipendien vergeben und man durfte auch arbeiten, wodurch diesen jungen Menschen eine Möglichkeit gegeben wurde, später gute Bürger des Asyllandes zu werden. Man hat diese Chance beim Schopfe gepackt und wurde nützlicher Bürger des Staates Österreich und die meisten gingen sogar als leitende Mitarbeiter ihres Berufes in Pension.

 

Das war der Chimborasso der Integration. Warum kann man sowas heute nicht mehr praktizieren? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man zielstrebiger und ruhiger ist, wenn man sieht, dass der Asylgeber nicht nur, wenn es anders nicht möglich ist, sondern mit Empathie und Menschlichkeit denkt und agiert.

 

ADir Laszlo Kiss

Österreich sollte mehr Kriegsflüchtlinge aufnehmen, vorallem Waisenkinder.
Es wäre aber sonst noch mehr Unterstützung für Menschen nötig in ihren Heimatländern einen würdiges Leben möglich zu machen.

 

Heide Lorenz

Gerhard_Kauci

 

Flüchtlingspolitik

Gerechtigkeit Richtigkeit Demokratie

Welches “Ich” ? Welches Bewußtsein ? Mit oder ohne (gedacht, mitgedacht, ungedacht) Ubw (Unbewußtes) ?
Wer immunisiert sich wie ?
Und wogegen ?

 

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Was uns die Psychoanalyse zu Demokratie und Humanität zu sagen weiß !?
„… damit jeder sich im anderen spiegele und gleichsam selbst erkenne…“ (Etienne de La Boétie, 16. Jh., Freund Michel de Montaignes, in: Von der freiwilligen Knechtschaft )

Die Singularität des anderen, die Menschenrechte und die Dekonstruktion des Rechts. Keine Weiterentwicklung des Rechts ohne eine Rechnung auf die Gerechtigkeit und deren Unterlegenheit durch den Einfall der Unberechenbarkeit.
Verantwortung gibt es nur um diesen Preis.

Mit absoluter Immunität würde nichts mehr passieren, nichts mehr einfallen, nichts mehr eintreten. Keine Veränderung. Undenkbar !

Den Anderen anerkennen als „mich selbst“ ! Denkbar !

Der Begriff des Politischen in der Demokratie ein Dekonstruktivum !
Weder Abstammung. Noch Nationalität. Noch Geschlecht.

Richtig freundschaftlich „unbedingt“ h e l f e n !

 

Gerhard Kaucic, 1110 Wien

herrmannmeng

 

Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter.” (Johann Wolfgang von Goethe)

 

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Österreich (nach Luxemburg das zweitreichste Land innerhalb der Europäischen Union) sollte endlich einen humanen Umgang mit Flüchtlingen suchen und sich von seinen xenophoben Asylgesetzen verabschieden.

 

 

David Herrmann-Meng, 1030 Wien

Ich schäme mich als Österreicherin und als Christin angesichts unserer Asylpolitik in Österreich und der EU

 

Elisabeth Piske

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Ich bin seit vielen Jahren ein Gegner der gängigen Flüchtlingspolitik. Man muss Menschen in Not helfen, und zwar wir alle, nicht nur in Österreich. Hier ist die Abschiebungspolitik ein grober Verstoß…

 

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…gegen die Menschlichkeit. Ich habe viele Jahre im Ausland verbracht und wurde immer als Mitmensch behandelt. Bei uns vor allem im rechten Lager, aber auch seitens Innen- und Justizpolitik scheint Mitgefühl für andere Menschen ein Fremdwort zu sein. Manchmal muss man sich schämen ein Österreicher zu sein.

 

Sven Hauer, Krems

“Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” bedeutet: Liebe deinen Nächsten so, als wenn du selbst dieser Mensch wärest. Wer ist dein Nächster? Der Not leidende Mensch in deinem Einflussbereich…

 

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…Begegne ihm mit offenem Herzen, schau ihm in die Augen, und dann handle: weise, mit dem Willen zum Guten. Das erwarten wir – von uns selbst und von den Verantwortlichen in diesem Land.

 

Carmen Fahrenholz, Wien

wilhelm_schramm

 

Wir sind alle Erdenbürger. Manche sind auf der einen Seite einer Grenze auf die Welt gekommen, andere auf der anderen Seite. Wir hätten genauso gut in jener Seite geboren worden sein, …

 

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… wo die Bedingungen katastrophal sind und einem zwingen in anderen Ländern um Asyl anzusuchen. Wir könnten auch Asylsuchende sein. Lasst uns dankbar sein, dass wir nicht dort aufgewachsen sind, wo wir selber zu Asylsuchende geworden wären und uns um die Asylsuchenden, die zu uns kommen liebend annehmen. Die aktuelle Situation in Österreich wird der Würde der Asylsuchenden nicht gerecht. Das Herausreißen von gut integrierten Personen aus Familien, das Abschieben von Asylsuchenden, die bei der Ankunft in ihrem Herkunftsland sofort festgenommen und eingesperrt u.U. auch gefoltert werden etc. Wie würde es uns gehen, wenn wir das als Asylsuchende erleben würden? Hier sind ein grundsätzlicher Wandel und ganz viel mehr Menschlichkeit notwendig!

 

Wilhelm Schramm, Wien

Ich möchte mich für mein Land nicht mehr schämen müssen!

 

Kurt Lorenz, Korneuburg

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In der Frage der gerechten Behandlung von Asylsuchenden kann es prinzipiell nur Solidarität und Hilfe geben, das also was Gutmenschen auszeichnet. Immer wieder denke ich daran, wieviele Österreicher …

 

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… im Verlauf der Jahrhunderte in anderen Ländern Aufnahme und eine gesicherte Existenz gefunden haben. Es kann nicht sein, daß wir Österreicher uns nicht revanchieren und jetzt, da wir es uns leisten können, die Hilfesuchenden bei uns aufnehmen. Das Recht auf Unversehrtheit, Freiheit von Verfolgung aus politischen, rassischen und religiösen Gründen muß unter allen Umständen gewahrt bleiben. Es ist in Hinkunft auf einen europäischen Kodex hinzuarbeiten. Bis zu seiner Erstellung haben wir eine besondere Verantwortung. Ich selbst bin in den Sechziger Jahren zum Geld verdienen nach Schweden gefahren; viele arbeits- und hoffnungslose Landsleute zogen nach Kanada, USA und Südafrika. Das dürfen wir nicht vergessen!

 

Erna Nachtnebel

eric_kocher

 

Wenn man sich mit der Vorstellung zurücklehnt, dass es woanders schlechter läuft als bei uns, und gleichzeitig bessere Lösungen ignoriert, wird man niemals Fortschritte machen. Und das trifft nicht nur auf das Thema Asylpolitik zu…

 

Eric Kocher, Murtal

Ich unterstütze aus tiefster Überzeugung die Initiative für eine menschliche Flüchtlingspolitik. Was in den letzten Jahren in diesem Bereich zu beobachten war, das war beschämend für ein Land …

 

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… wie Österreich. Ich erlebe Flüchtlinge als sehr offene, bereitwillige, anpassungsfähige Menschen, die unser Land schön finden, die unsere Werte wertvoll finden und gerne Teil dieser Gesellschaft wären. Sie sind engagierte, wertvolle MitarbeiterInnen in unserem Verein und Ressourcen, die wir sehr schätzen. Wo Probleme auftreten, da sind sie vielfach hausgemacht.

Aber der Umgang mit dem Thema Migration ist kläglich und von dumpfen Ängsten geprägt, die keiner realistischen Grundlage entspringen. Sind wir wirklich ein Bergvolk mit begrenztem Horizont?

Vermehrt kommen Menschen aus Rumänien, Aserbaidschan, Bulgarien, Afrika, Georgien etc. in unseren Verein um nach Arbeit zu fragen. Sie haben viel Kompetenz, viel Vorwissen, sind oft bestens ausgebildet, eine grund bodenständige Einstellung und Bereitschaft für unsere Arbeit und dann scheitert es an den Sprachkenntnissen, an Arbeitsbewilligungen ( was für ein Wahnsinn die Bestimmungen für die Rot Weiss Rot Karte!) . Und dann bleibt nur noch der Weg in die Illegalität.

Aber Österreich hat ein Problem, die Hilfe für Senioren und Pflegebedürftige zu organisieren.

 

Gerda Wasle, Innsbruck

Ich finde dieses Gesetz wird viel zu wilkürlich angegangen. Ich kenne viele Menschen aus meinem näheren Umkreis, die schon sehr lange in Österreich sind, bei uns gut integriert sind und gerne …

 

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… einer Arbeit nach gehen würden( einige haben auch reale Zusagen), damit sie uns nicht mehr belasten. Sie zeichnen sich durch Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit aus. Jedoch nach langen Jahren( bis zu 9 Jahren in unserem Land) bekommen sie keine Aufenthaltsgenehmigung, sondern zittern, noch immer abgeschoben zu werden, was sie immer wieder bei anderen erleben. Diese psychische Belastung läßt sie oft nur noch den einen Ausweg finden, davor Selbstmord zu begehen. Ich denke die Politiker sollten hier schneller reangieren, damit nicht unnötige Hoffnungen geweckt werden. Können die Politiker wirklich verantworten Schuld am Tod dieser Menschen zu sein? Ich bin sehr traurig über diesen Mißstand und schäme mich für unser Land.

 

Anni Matzinger, Pens NÖ

Ich möchte auch mein Fall erwähnen, da Ich früher Asylwerber war. Ich habe 12 Jahren vergoldet um am Schluß eine negative Bescheid zu bekommen betreffend mein Asyl Antrag…

 

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1997 habe Ich um Asyl angesucht, damals war meine Heimat Algerien nicht stabil, und Ich selber war bedroht mit ein Verhaftung falls die Behörde in Österreich mich nach Hause abschieben wollten. Ich habe Beweise gezeigt, indem ein von meine Brüder verhaftet war und bis Heute verschwunden ist, und der zweite später noch verhaftet,gefoltert und 2 J. im Haft war. Trotz allen, habe Ich immer Bescheide bekommen dass mein Asyl nicht begründet war. 2010 war soweit und mein Antrag endgültig abgewiesen. Nun Ich bin 23 Jahren in Österreich, 2011 habe für Ich 1 Jahr Niederlassungbewilligung bekommen, weil mein Anwalt Mag.Reichenvater in Graz hat geschafft mir eine Art Bleiberecht zu bekommen.

 

Was mich stört ist: Ich bin 47 J. jetzt und habe viele Probleme ein Job zu finden, und meine Frage: Warum 13 J. Asylverfahren für nichts, und wer übernimmt diese verlorene Zeit, wo Ich über 4000€ an mein Anwalt bezahlt habe dafür daß Sie mir jetzt immer befristete Aufenthalt geben, wie kann Ich eine Entschädigung verlangen.

 

Ich bitte Sie, Ich weiss was Ungerechtigkeit bedeutet betreffend Asyl Gesetze in Österreich ist. Ich habe es erlebt,dadurch bin Ich sogar depressiv, und psychisch bin Ich nicht mehr stabil. Ich verlange nur meine Rechte, weil so fühle Ich mich verarscht, verlassen, und niemand sagt was Ich noch für Rechte verlangen kann.

 

Chetioui Sidi-Ali, stammt aus Algerien

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Es muss Reformen in Österreich zur Asylpolitik geben, und zwar menschliche. In Österreich sollte man Flüchtlinge und Asylwerber auffangen und nicht schlimmstenfalls jahrelang im Dunklen tappen lassen…

 

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… ungewiss Ihrer Zukunft, das würde ich mir in Zukunft wünschen, da ich auch aus meinen persönlichen Umfeld weiß, wie schwierig und belastend sich das auf eine Familie auswirkt…

 

Florian Pfeffer, Wien

Es ist eine Schande, wie zum Beispiel in der Flüchtlingstragödie vor Lampedusa, die europäische Union reagiert! Man diskutiert über Grenzsicherung statt über Hilfsmaßnahmen …

 

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… für diese armen und entwurzelten Menschen. Frauen, Kinder und Männer läßt man im Mittelmeer ertrinken, ob gewollt oder ungewollt, da mag sich jeder seine eigene Meinung bilden. Dabei wäre es so einfach. Mir scheint, dass auch unsere Parteien zum rechten Rand gerückt sind. Egal wer an der Regierung ist; die Gefühlskälte gegenüber Asylsuchenden ist so unendlich beschämend und unverantwortlich. Ich bin ein kleiner Pensionist mit Mindestrente. Oft denke ich mir…..Wenn ich so könnte wie ich wollte! Aber es gibt so viele, die könnten aber wollen nicht. Dabei waren wir auch froh, dass uns wer nach dem Krieg in Form des Marshall-Plans geholfen hat! Sonst wären wir nicht dort, wo wir in Europa heute stehen.

 

Da heißt es immer, die nehmen uns die Arbeit weg. Die nehmen uns gar nichts weg, denn sie dürfen ja gar nicht arbeiten, wenn sie im Asylverfahren sind.

 

Der Zynismus der europäischen sowie österreichischen Regierung ist ein einziger Hohn! Ich bin zutiefst enttäuscht, darum unterstütze ich, auch wenn nur mit Worten, diese Aktion! Vieleicht gelingt es uns, in die Köpfe der Menschen, die es ändern könnten, einzudringen.

 

Peter Mitschke, Steiermark

Wenn es um Flüchtlinge geht hat der Staat kein Geld. Die Finanzmarkttransaktionssteuer sollte EU-weit so hoch sein, dass jeder Flüchtling eine vorläufige Unterkunft erhalten kann…

 

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… Dass Campusse zum ganztägigen Sprachunterricht und kulturellen Einführungskursen errichtet und erhalten werden können. Ich habe auch darauf hingewiesen, dass Selbstverwaltete Betriebe errichtet werden könnten um Arbeit für Asylsuchende zu geben.

 

Klaus Kucharz

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Nicht abschotten und wegschauen! Hiermit machen wir uns nur selbst zu Flüchtlingen – vor dem eigenen Herzen und der Menschlichkeit.

 

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Wir sind Mitglied der EU. Schließlich hat diese den Friedensnobelpreis erhalten. Also, liebe Mitmenschen, kommt schon: Erweisen wir uns dessen auch würdig! Es ist nicht schwer.

 

Nicole J. Schreiber, 8280 Fürstenfeld

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Wenn ich alleine entscheiden könnte, würde ich auf der Stelle ein paar Flüchtlingskinder in meinem Kinderzimmer wohnen lassen.

 

Jason Elias Schreiber, 11 J., 8280 Fürstenfeld

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Es ist in meinen Augen für ein ” christliches ” Land eine Schande, wie es sich gegenüber anderen Mitmenschen verhält.

 

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Christ sein bedeutet nicht, in die Kirche zu gehen, Gebete heruntersagen, Hostie empfangen.

 

Christ sein bedeutet, im Verhalten sich bemühen, Ihm nachzufolgen. Zudem ist Nächstenliebe unteilbar, wenn man sie ernst und ehrlich meint und nicht wie sie bewußt verkürzt zur Stimmungsmache durch eine Partei Verwendung gefunden hat.

 

Haß, Neid und Zwietracht zu säen, ist einfach nur schäbig -.

 

” Was Du säst, wirst Du ernten” und ” Was Ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!

 

Das sollte uns zu denken geben , wenn wir noch ein Gewissen haben und es noch nicht zum Verstummen gebracht worden ist !!

 

Roth, Graz, Steiermark

Ich habe mir u.a. einige Briefe an österreichische Politiker und Parteichefs, deren Stellungnahmen und Ihre Antworten darauf durchgelesen und ich finde, dass sich eine sorgfältige Behandlung dieser Stellungnahmen, wie Sie es vormachen, wirklich lohnt! …

 

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… Dass Sie auf die Äußerungen von PolitikerInnen zur österreichischen Asylpolitik, die teils weit verbreitete Ansichten und bekannte Gemeinplätze bis hin zu bewusst diffamierenden Äußerungen enthalten, sehr genau eingehen, dass Sie diese ernst nehmen und ihnen sehr präzise Argumente und Richtigstellungen gegenüberstellen, halte ich für äußerst wichtig, auch wenn es mühselig erscheint. Ihre präzise Phänomenologie der konkreten Asylsituation und gegenwärtiger Umgangsweisen mit Asyl suchenden Mitmenschen in Österreich sowie die Hinterfragung von ethischen Gesichtspunkten scheinen mir ein wirksamer Ansatz zu sein, um die gängigen Muster eingeschliffener ideologischer Ersatzdiskussionen vielleicht aufzubrechen.
Ich danke Ihnen für diese anregende Arbeit und wünsche Ihnen alles Gute!

 

 

Martin Reiterer

Auch “ROMARIA” unterstützt Petition gegen Unmenschlichkeit!

 

Die Vorbereitungsgruppe der ROMARIA – jährliche Wallfahrt in Solidarität mit Flüchtlingen seit 2010 – erklärt i. R. des Planungstreffens am 14.10.2013 einstimmig ihre volle Unterstützung aller Forderungen der Initiative “Gegen Unmenschlichkeit – Für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik”…

 

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… Angesichts der sich zuspitzenden Flüchtlingsdramen an den Außengrenzen der Europäischen Union appellieren wir ganz besonders an die politischen Entscheidungsträger, dringlich europaweit koordinierte Maßnahmen zur Aufnahme von Flüchtlingen zu treffen und umzusetzen! Die aktuell in der Öffentlichkeit wahrgenommenen Toten vor Lampedusa sind nur die Spitze des Eisbergs. Die bisherige menschenrechtsverletzende Abschottungspolitik muss beendet werden, sie kostete bereits zigtausenden Menschen das Leben, täglich werden es mehr.

 

 

i.N. der ROMARIA-Vorbereitungsgruppe
P. Dr. Franz Helm SVD, Vizeprovinzial der Steyler Missionare, Leiter des Jugendprojektes “Weltdorf St. Gabriel”
Dr. Irmela Steinert

 

 

michael_papacek

 

Herzlichen Dank, wertes Komitee, für den (einstweilen zwar noch eher schwachen) Hoffnungsschimmer, der sich durch Euer Engagement in Hinblick auf einen menschlicheren Umgang der neuen Regierung mit in Österreich Asyl suchenden Menschen auftut…

 

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… Besonders betroffen – und wütend zugleich – macht mich neben dem beschämenden Umgang der politischen Entscheidungsträger mit diesen Hilfesuchenden besonders die Tatsache, dass sich mit jener unmenschlichen Politik der Härte (ständige Verschärfung anstatt Verbesserung des Asylrechts), die speziell die jeweiligen Innenminister an den Tag legen, in weiten Kreisen der Bevölkerung offensichtlich punkten lässt. Die böse Saat der Rechtsaußen-Populisten scheint bisher also aufgegangen zu sein. Auch deshalb erachte ich Initiativen wie die Eure für unverzichtbar; eben, um dieser traurigen Entwicklung durch bewusstseinsbildende Maßnahmen entgegen zu wirken.

 

Ich jedenfalls wünsche mir mehr Solidarität mit den bzw. (aufrichtige!) Nächstenliebe für die Schwächsten in unserer Mitte anstelle von unreflektierter, auch indoktrinierter Xenophobie.

 

 

Michael Papacek, 57, 5020 Salzburg

lindinger#

 

Jeder müsste sich nur einmal überlegen, dass er in die selbe Situation kommen könnte…und: Will er dann so behandelt werden? So wie wir mit Flüchtlingen, Asylsuchenden und “Fremden” umgehen und das noch vom Gesetz berechtigt.
Es muss gar nicht > Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst< heißen, es genügt >Sei zu deinen Nächsten so, wie du selbst behandelt werden willst< dann wäre schon einiges besser.

 

Christine Lindinger

andrea_krassnig

 

Wir kennen es nicht, das Zittern in der Nacht, wenn an der Türglocke geläutet wird. “Werden wir geholt? Ist es heute soweit?” Drei Kinder und ihre Eltern hatten Angst. Monatelang, Nacht für…

 

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…Nacht, Tag für Tag, weil von den Behörden keine Entscheidungen getroffen wurden. Verantwortliche Politikerinnen und Politiker es liegt an euch, Gesetze zu ändern. Tut es!

 

Andrea Krassnig, Unternehmensberaterin, Trainerin, Coach

Ich wünsche mir einen respektvollen und menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen. Dazu gehört auch, dass das “gemeinsame Europa” diese Last nicht nur den Ländern am Südrand der Union…

 

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…überlässt, sondern dass sich alle Mitgliedsländer solidarisch verhalten.

 

Bertram Thaler, 6922 Wolfurt

stanislav_struhar

 

Ich war noch sehr jung, als ich aus meiner Heimat flüchtete. Lange war ich damals unterwegs, und ich bin immer noch außerstande, darüber zu erzählen. Niemals werde ich vergessen können,…

 

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… wie groß die Sehnsucht nach einer neuen Heimat ist, wie sehr man an das Gute in den Menschen glaubt. Und der Flüchtling in mir glaubt nach wie vor an das Gute in den Menschen, wenngleich mich die Welt vor meinen Augen immer wieder verstört.

 

Stanislav Struhar, Wien

christa_kienesberger

Ich finde es zutiefst beschämend, dass ein Land wie Österreich, in dem die Menschen seit fast 60 Jahren in Wohlstand leben, überhaupt auf die Idee kommt, Flüchtlinge nicht aufzunehmen oder …

 

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… in ihre nicht sicheren Heimatländer zurück zu schicken. Ich finde es vor allem auch grotesk, dass sich eine Partei wie die ÖVP überhaupt noch christlich-sozial zu nennen traut, wenn deren eigene Minister/innen eine restriktive Flüchtlingspolitik nicht nur befürworten, sondern auch durchführen.
Ich hoffe, dass durch diese überparteiliche Initiative gegen Unmenschlichkeit – besser eigentlich für Menschlichkeit – ein Umdenken in unserem Land zumindest bei denen stattfindet, die “Liebe deinen Nächsten” so global denken und fühlen, wie es in jeder großen Religion gemeint ist und nicht wie ein gewisser Herr H.C., der wirklich alles dransetzt, dass rechts neben ihm nicht einmal mehr eine Maus Platz hätte.

 

Christa Kienesberger, 4812 Pinsdorf

andreas_buranich

 

Jeder ist doch “Ausländer” in einem anderen Land, auch wenn dies bei uns zumeist nur im Urlaub ist. Sie sind zu aller erst Gäste in unserem Land! Dass sie unser Land gewählt haben ist eigentlich …

 

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… eine Auszeichnung für Land und Leute, der wir bisher nicht gerecht geworden sind. Niemand verlässt wirklich freiwillig seine Heimat. Zumeist sind es Kriege und Not die zur Auswanderung zwingen. Wir Österreicher sollten in unsere Vergangenheit sehen, wo wir bis vor wenigen Jahrzehnten kaum ein Problem mit eigener Auswanderung hatten (Armut, Weltkriege, Not, Arbeitslosigkeit etc.). Wir sollten unsere Gäste besser behandeln, denn wir werden sie bald benötigen. Zunächst müssen wir aber unsere Menschlichkeit neu entdecken, das schulden wir uns auch selbst.

 

Andreas Buranich, Wiener Student & Projektmanager, Studiengang Human Rights/Universität Wien

Es gilt: Immer und immer wieder die Geschichte Österreichs bekannt zu machen und damit auch und insbesondere, auf die Herkunft nicht nur der „großen Söhne und Töchter“ …

 

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… zu verweisen, sondern auf die unzähligen Menschen, deren Schicksale unbekannt sind – also etwa an die Hunderttausenden zu denken, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts allein in Wien Zuflucht nehmen mussten. Die Ziegelarbeiter aus Böhmen, die ebenso elendsarmen Juden aus Galizien und viele andere mehr, denen wir unsere Herkunft und unsere Kultur verdanken.

Eben diese Kultur ist seither enorm erweitert worden: Durch alle jene Menschen, die heute bei uns Zuflucht suchen – in einem weitaus reicheren Österreich, als es je war. Wir können von ihnen eine Menge lernen und Wissen wird stets mehr zählen und am Ende profitabler sein, als eine von unschönen Interessen getriebene Politik uns weis machen möchte.

 

Christa Karas, 1040 Wien

Ich schäme mich für die Abschiebepraxis in Vorarlberg – ich schäme mich für die Politik – ich schäme mich für Österreich!

 

Martha Domig-Werner

Rena Giel – ExternistInnenprüferin am Gymnasium für Berufstätige Salzburg, Plattform für Menschenrechte Salzburg

 

Jeder Mensch ist einzigartig!

 

Rena Giel, Salzburg

Ich frage mich, ob je einer der Menschen, die für negative Asylbescheide, für diskriminierenden und zynischen Umgang mit Flüchtlingen und deren Abschiebungen verantwortlich sind, …

 

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… seine Phantasie dahingehend aktiviert hat sich vorzustellen was es für einen anderen, ebensolchen Menschen bedeutet seine Familie, seine Freunde, sein Land, seine Heimat zu verlassen das wenige Geld das er hat für eine Reise in ein unbekanntes Land mit fremder Kultur auszugeben nur die Hoffnung zu haben, dass er irgendwo anders überleben oder sich selbst und vielleicht auch seinen Leuten zu Hause helfen kann dann – wenn er Glück gehabt hat – angekommen zu sein feststellen zu müssen, dass er dort menschlich schlechter behandelt wird als zu Hause, dass er nicht arbeiten darf obwohl er jung und stark und willig ist, dass er nur auf das Wohlwollen mancher angewiesen ist, sich aber auf kein gültiges Recht berufen kann.

 

Ich frage mich auch, ob je einer dieser Menschen sich vorgestellt oder überlegt hat, wie seine eigene existenzielle Sicherheit und sein (materiell) gutes Leben zusammenhängt mit dem Unglück der anderen, und ob er sich einfach verabschieden kann aus dieser Verantwortung mit dem Argument, dass er die ungerechten Zustände dieser Welt nicht verändern (aber davon profitieren) kann.

 

Hat er je daran gedacht, dass er selbst in eine ähnliche Situation geraten könnte? Hat er bemerkt, dass das so fern Geglaubte immer näher rückt, dass es schon längst in Europa angekommen ist? Vielleicht werden schon seine Enkelkinder die jeweilige Heimat verlassen müssen um in der ehemals dritten Welt Arbeit, Geld und Nahrung für sich selbst und die Familie zu Hause zu organisieren.

 

Er wird dann sicher verstehen, dass das Boot dort für seine Kindeskinder schon voll ist.

 

Ich appelliere an den Rechtsstaat, an alle Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft sich an die Menschenrechte und auch an die Vernunft zu halten, und aus Flüchtlingen keine (Drogen)Kriminelle zu machen indem man ihnen Arbeit und Recht auf würdevolles Leben verweigert. Von eben diesen erwarte ich auch die Anerkennung der Tatsache, dass wir in einer Zeit der (wirtschaftlichen) Völkerwanderung leben und dass es politisch notwendig ist, dies nicht zu verdrängen oder verhindern zu wollen, sondern für ein sinnvolles, geordnetes Zusammenleben aller an diesem Prozess Beteiligten zu sorgen.

 

Eva Reitmann-Omilade, Wien und Klagenfurt

arnulf_spiess

 

Es ist zutiefst beschämend, dass Österreich nicht nur seine ohnehin geringe Entwicklungshilfe kürzt, sondern sich jetzt auch noch zum Sprecher für weitere unterlassene Hilfeleistungen im Überlebenskampf ärmster Mitmenschen macht.

 

Arnulf Spieß, 9523 Landskron

Teichert_Christian

 

Bei der gerade erfolgten Bekanntgabe des Chemienobelpreises an Martin Karplus kam mir folgende Überlegung in den Sinn:

 

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Angenommen, in 50 Jahren gibt es noch Nobelpreisehrungen und es würde sich bei einem der Laureaten um ein in Wien geborenes Kind einer jetzt aus Österreich abgeschobenen Flüchtlingsfamilie handeln, dann würde die Presse dieses Landes sicher wieder wie heute jubeln: “Gebürtiger Wiener unter den drei Chemie-Nobelpreisträgern”.

 

Schlimm!

 

Christian Teichert, Steiermark

Durch meinen Beruf als Sozialarbeiterin sehe ich ständig, welche Probleme vermeidbar wären,wenn sich die Flüchtlingspolitik in eine humane Richtung bewegen würde.

 

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Auch Österreich selbst täte sich selbst einen Gefallen damit, wenn Menschen , die sich schon im Lande befinden wirklich integrieren könnten, menschenwürdig leben und arbeiten könnten.Das wäre der richtige Beitrag zu mehr Humanität und weniger Kriminalität.

 

Die Stellungnahmen zu dem Thema – wie z.b. vom Ministerin MIkl-Leitner – sind nur traurig und menschenverachtend, auch was die Möglichkeiten eines Asylantrages in den Botschaften betrifft.

 

Da kann man sich nur fremdschämen!

 

Renate Pokorny

Willi_Thaler

 

Ich setze mich schon seit vielen Jahren für Flüchtlinge und Außenseiter ein.

Ich unterstütze gerne diese wichtige Aktion.

 

Willi Thaler, Wien

karl_helmreich

 

Mahnwache 4.10. – Flüchtlingstragödie Lampedusa

Leider war es mir nicht möglich am 4. zu kommen. Wichtiger fände ich, …

 

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… 1. auf unsere EU Abgeordneten und später auf unsere neue Regierung gemeinsam Einfluss zu nehmen, dass die Flüchtlinge gerecht in Europa aufgeteilt werden, nach Größe und Leistungsfähigkeit der Länder und mit einheitlichen Standards in Unterbringung und Rechtssprechung. Immer wieder beschließen Ministerkonferenzen am Europaparlament vorbei !
Es kann ja nicht sein, dass wir uns glücklich preisen, dass wir nicht mehr an der EU Außengrenze sind, die Probleme denen überlassen, die die EU Außengrenze zu “verteidigen” haben, die dann auch die Länder sind, wo ein Flüchtling zuerst europäischen Boden betritt und daher für sie zuständig bleiben und dass wir nur die Abschottung mitfinanzieren – die Frontex.

 

2. dass internationales Seerecht in Bezug auf die Rettung in Seenot Geratener nicht durch Ländergesetze ausgehebelt werden kann ! Bestrafung für Rettung, ..

 

3.Dass die beschämende, weiter abgesenkte Entwicklungshilfe wieder verstärkt wird und sie wirklich Hilfe vor Ort ist, die Wirtschaft dort fördert ( und nicht vorrangig die österreische ).
Sehr froh um diese Ihre vernetzende Initiative grüßt Sie

 

Karl Helmreich, Melk, NÖ

Claudia_Millwisch

 

Österreich handelt *kurzsichtig und dumm.*

Warum?

Anstatt Asylwerbern von Anfang an einen gut organisierten strukturierten Deutschkurs rechtsmäßig zu ermöglichen und danach eine weitere Ausbildung ( egal auf welchem Niveau ), lässt man sie jahrelang in der Warteschleife hängen mit gnadenweise erbrachten ein oder zwei Stunden Deutschunterricht pro Woche, wenn überhaupt…

 

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… So verbringen sie Jahre, die gerade in der Adoleszenz ausschlaggebend sind, um sich Lebensgrundlagen zu schaffen.

Dies aus Sicht der Asylanten.

Und aus der Sicht Österreichs?

Egal, ob diese Asylanten hier bleiben oder in ihre Herkunfstländer zurückkehren, werden sie zu Botschaftern Österreichs in der ganzen Welt, sei es mit positivem oder negativen Feedback. Wäre es da nicht klüger sie besser zu behandeln, damit sie dann ein besseres Feedback in die Welt hinausposaunen?

Und aus Sicht des österreichischen Arbeitsmarktes:

Wie viele arbeitslose SprachtrainerInnen, SozialarbeiterInnen, BetreuerInnen könnten dadurch eine Aufgabe finden, anstatt am Tropf des AMS zu hängen? Welches Geld ist sinnvoller ausgegeben? Was kostet den österreichischen Staat mehr? Um wie viele Personen geht es da überhaupt?

Ja und die Menschenrechte, darüber haben schon Berufenere als ich ihren wichtigen Beitrag abgegeben. Wir sitzen in dem Land, in dem die Menschenrechte einen ihrer Sitze haben ( UNO ). Zugegeben: dieses Territorium ist exterritorial, daher haben wir da nichts zu reden. Aber haben wir nicht die Deklaration der Menschenrechte unterschrieben? Ist es nicht beschämend wie man hierzulande z.B. mit dem Recht “to create an own familiy” ( Familienzusammenführung ) umgeht? Es muss andere Mittel geben die Asylanten und Asylantinnen oder MigrantInnen dazu zu bringen, die Sprache des Landes zu lernen, in dem sie leben, aber der Druck Familien nicht zusammen sein zu lassen, ein Einreiseverbot des Ehepartners auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse ist kein geeignetes Mittel und hat mit Menschenrechten absolut nichts zu tun.

Dazu ein paar Zahlen, um das Ausmass des Problems zu relativieren:
Die Zahlen stammen aus dem Integrationsbericht 2012
des BMI und ÖIF:
Mit rund 14.400 gestellten Anträgen in ganz Europa (!!!) entfielen davon knapp 5% auf Österreich. Insgesamt 3.572 Personen wurde 2011 in Österreich Asyl gewährt; 67% der Asylwerber ( 2/3tel ) erhielten einen negativen Bescheid.

 

 

Claudia Millwisch, Wien

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